Ungleichheit schafft Hunger – Neue CFS Politikempfehlungen für gerechtere Ernährungssysteme der Zukunft?

Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Brot für die Welt
Forum Umwelt und Entwicklung
La Via Campesina
INKOTA-netzwerk e.V.
FIAN Deutschland e.V.

Datum: 18 Januar 2024, 4:00 pm - 5:30 pm

Ungleichheit und Marginalisierung trennen Millionen von ihrem Recht auf Nahrung. Das Committee on World Food Security (CFS) verhandelt in seinem aktuellen Arbeitsprozess politische Empfehlungen, die aus dieser Krise führen sollen. Dieses Podium diskutiert die Größe des Problems, Politikempfehlungen und wegweisende Ansätze.

Die Studie des High-Level Panels of Experts des CFS eröffnet unsere Diskussion. Sie vermittelt den aktuellen Stand der Wissenschaft und ein umfassendes Verständnis für die Facetten der Ungleichheit. Auf dem Panel verbindet sich diese Sicht mit der zivilgesellschaftlichen Perspektive und es werden Anforderungen an die politischen Empfehlungen des CFS formuliert. Dee Woods, Koordinatorin der zivilgesellschaftlichen Begleitung des CFS-Prozesses und Mitglied von La Via Campesina benennt politische Prioritäten der Zivilgesellschaft. Elizabeth Cruzada beschreibt wie Mitglieder der Asian People’s Exchange for Food Sovereignty and Agroecology für mehr Gleichheit und bessere Ernährung eintreten.

Lutz Depenbusch von Misereor beschreibt wie Ungleichheit 41% der Menschheit vom finanziellen Zugang zu gesunder Ernährung abhält. Professor Bhavani Shankar zieht politische Schlüsse aus der präsentierten Studie. Seine Analyse verdeutlicht die Bedeutung sofortiger Maßnahmen, um die soziale Ungleichheit anzugehen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Gemeinsam mit dem Publikum sammeln wir Positionen und Erfahrungen zu Wegen aus der Ungleichheit.