GFFA 2026: Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.
Das 18. GFFA ist erfolgreich zu Ende gegangen. Politischer Höhepunkt war die Berliner Agrarministerkonferenz, an der 61 Agrarministerinnen und -minister aus aller Welt sowie 14 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter Internationaler Organisationen teilnahmen. In ihrer Abschlusserklärung unterstrichen die Ministerinnen und Minister, dass die Landwirtschaft ausreichend Wasser benötigt, um Lebensmittel zu produzieren und die globale Ernährungssicherheit zu stärken. Gleichzeitig kann die Landwirtschaft als Wasserverbraucher entscheidend zu einer nachhaltigen Wassernutzung beitragen und Lösungen für globale Wasserresilienz beisteuern. Daher forderten die Agrarministerinnen und -minister, die Stimme der Landwirtschaft im Vorfeld der UN-Wasserkonferenz 2026 zu stärken und den Sektor in der globalen Wasserpolitik einzubeziehen.
Wesentliche Ergebnisse der 18. Berliner Agrarministerkonferenz
Wasser- und Landwirtschaft als Basis der Sicherheit
Effiziente Wassernutzung in der Landwirtschaft fördern
Wasserrückhalt und nachhaltige Nutzung stärken
Umgang mit Wasserknappheit und Extremereignissen
Wasserqualität schützen und Verschmutzung reduzieren
Resiliente Pflanzen durch genetische Vielfalt
Innovation, Forschung und KI als Schlüssel
Nachhaltige blaue Bioökonomie stärken
Nutzungskonflikte um Wasser fair lösen
Internationale Wasser-Governance ausbauen
Junglandwirteforum
Beim Internationalen Junglandwirteforum 2026 wurden erneut 19 Junglandwirtinnen und Junglandwirte aus allen Kontinenten in Berlin eingeladen. Sie brachten ihre wertvollen Erfahrungen zum Thema Wasser aus ihren eigenen landwirtschaftlichen Betrieben oder ihrer Arbeit in nationalen Landwirtschaftsverbänden aktiv in die Diskussionen des GFFA ein. Sie erarbeiteten eine eigene Erklärung, die sie auf der Agrarministerkonferenz vorstellten und insbesondere folgende Punkte enthielt:
Statements der Junglandwirtinnen und Junglandwirte
Mehrfachkrisen belasten junge Landwirtschaft
Wasserknappheit als zentrale Herausforderung
Voraussetzungen für sichere Ernten
Innovationen stärken Resilienz – aber nicht für alle
Bioökonomie als Einkommensperspektive
Junge Landwirt:innen politisch einbinden
GFFA Fachveranstaltungen
Beim GFFA 2026 tauschten sich rund 2.000 internationale Gäste in 16 Expert Panels, 3 High Level Panel sowie der Kooperationsbörse über die nachhaltige Nutzung von Wasser, das Innovationspotential der blauen Bioökonomie, die konstruktive Lösung von Nutzungskonkurrenzen im Bereich Wasser und der Stärkung der Internationalen Wasser Governance aus.
Das GFFA wurde offiziell durch die Parlamentarische Staatssekretärin Englhardt-Kopf eröffnet. Auch die UN-Sondergesandte für Wasser hielt eine Keynote.
Eins der drei High Level Panel wurde zum dritten Mal gemeinsam vom BMLEH und der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) unter dem Titel „Hydrostrategisches Denken: Die Geopolitik der Wasserresilienz und Ernährungssicherheit“ ausgerichtet.
Die weiteren High Level Panel wurden von der AU zum Thema „Nachhaltiges Wasserressourcen-Management für ein ernährungssicheres Afrika – eine stärkere Stimme für Landwirtschaft und blaue Bioökonomie“ und der FAO zum Thema „Nutzungskonkurrenzen konstruktiv lösen“ ausgerichtet. Die Kooperationsbörse wurde von PSt’n Englhardt-Kopf offiziell eröffnet. Sie zeigte Innovationen der Agrarwirtschaft und Projekte aus multilateralen und internationalen Kooperationen.
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