Boden und Land im Fokus des GFFA 2022

Boden und Land im Fokus des GFFA 2022

Thema

Das GFFA 2022 hat sich mit dem Thema „Nachhaltige Landnutzung: Ernährungssicherung beginnt beim Boden“beschäftigt und sich damit einer der wichtigsten Herausforderungen für die Welternährung, die globale Kooperation erfordert, gewidmet.

Vom Boden hängen über 90 Prozent der weltweiten Lebensmittelproduktion ab. Er bietet Lebensraum für Bodenorganismen und ist der wichtigste terrestrische Kohlenstoffspeicher der Erde. Doch die Qualität der Böden verschlechtert sich zunehmend und fruchtbares Land wird knapper.

Es gilt, diesen Trend aufzuhalten, indem Landressourcen nachhaltig genutzt und die bestehenden landwirtschaftlichen Flächen erhalten werden. Landwirtinnen und Landwirte müssen zudem in die Lage versetzt werden, den Boden nachhaltig zu nutzen, indem sie langfristigen und sicheren Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen über Eigentums- und Pachtverhältnisse sowie Nutzungsrechte erhalten. Nur wenn dies gelingt, können wir die wachsende Weltbevölkerung ernähren, den Klimawandel aufhalten und den Verlust von Biodiversität verringern. Die Weltgemeinschaft ist dringend gefragt, tragfähige und praxistaugliche Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Dafür hat das GFFA 2022 Impulse gesetzt und den internationalen Austausch gefördert. Vier Fragen standen im Zentrum:

  1. Wie können wir den Boden besser schützen?
  2. Wie können wir degradierte Böden wiederherstellen?
  3. Wie können wir die endlichen Landressourcen nachhaltiger nutzen?
  4. Wie können Landwirtinnen und Landwirte weltweit fairen Zugang zu Land erhalten?

Weitere Informationen zum Thema können Sie dem Hintergrundpapier entnehmen.

Einen Einblick in das Thema finden Sie auch hier in unserem Einspielfilm:
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