Fachpodium #6

Afrikas blaue Bioökonomie stärken – Politik in die Praxis umsetzen

Aisha M. Sebunya NakittoHans-Joerg LutzeyerRaimund BleischwitzAkim Mohamed DaoudaJulia LangeZewdu AbroKatrin GlatzelDebisi Araba
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Die weiten Küstenlinien, Flüsse und Süßwasserseen Afrikas bieten eine starke Grundlage für die blaue Bioökonomie. Die Fangfischerei und die Aquakultur wurden ausgebaut, sodass Afrika nun das stärkste Aquakulturwachstum weltweit zu verzeichnen hat. Der Sektor liefert 18% des tierischen Proteins in Afrika, beschäftigt über 6 Millionen Menschen und erzielte 2022 einen Exportumsatz von 8,5 Milliarden US-Dollar. Die wachsende Bevölkerung, die zunehmende Urbanisierung sowie höhere Einkommen führen zu einer höheren Nachfrage nach Fisch und bieten dabei Chancen für nachhaltiges Wachstum.

Allerdings erschweren Herausforderungen wie Überfischung, begrenzte Infrastruktur, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Ressourcenverknappung eine solche Entwicklung. Der Bericht des Malabo Montpellier Panels zur nachhaltigen Fischerei und Aquakultur in Afrika (Fish-Friendly) zeigt, wie Regierungen in Afrika Maßnahmen und Reformen umsetzen, um diese Herausforderungen anzugehen und nachhaltige Fischerei und Aquakultur zu fördern. Die in dem Bericht beschriebenen evidenzbasierten Maßnahmen zeigen, wie integriertes politisches Handeln, Investitionen und Innovationen inklusives Wachstum fördern, Resilienz stärken und Vorteile für die Umwelt bringen können. Dies steht im Einklang mit regionalen Rahmenwerken wie der Zehnjahresstrategie CAADP der Afrikanischen Union sowie globalen Verpflichtungen wie den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und dem Pariser Abkommen und liefert wertvolle Erkenntnisse für eine nachhaltige Bewirtschaftung aquatischer Ressourcen.

Das Fachpodium beim GFFA 2026 will auf diesen Erkenntnissen aufbauen und eine Plattform für Akteure bieten, auf der Wissen ausgetauscht, politische Innovationen hervorgehoben sowie ergründet werden kann, wie die Stärkung der blauen Bioökonomie die Ernährungssicherheit, Lebensgrundlagen und aquatische Ökosysteme nachhaltig fördern kann.

Ansprechpartner

AKADEMIYA2063

Aisha Musaazi S. Nakitto

amnakitto@akademiya2063.org

Ausrichter

AKADEMIYA2063Malabo Montpellier PanelZentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)Internationales Zentrum für Insektenphysiologie und -ökologie (International Centre of Insect Physiology and Ecology – icipe)

Podiumsteilnehmerinnen & Podiumsteilnehmer

Keynote-Speakerinnen & Keynote-Speaker

Aisha M. Sebunya Nakitto

Aisha M. Sebunya Nakitto

Head of Policy Innovation Unit & Malabo Montpellier Panel Program Head

AKADEMIYA2063

Moderatorinnen, Moderatoren, Podiumsteilnehmerinnen & Podiumsteilnehmer

Hans-Joerg Lutzeyer

Hans-Joerg Lutzeyer

Active Senior, EU-African Union Food Systems R&I, SCAR Secretariat

European Commission

Raimund Bleischwitz

Raimund Bleischwitz

Scientific Director and Professor for Global Sustainable Resources

Center for Tropical Marine Research, University of Bremen

Akim Mohamed Daouda

Akim Mohamed Daouda

Founder and CEO Mwaana Inc.; Former CEO of FGIS, the Gabonese Strategic Investment Fund

Mwaana Inc.

Julia Lange

Julia Lange

Koordinatorin

Bioökonomie auf Marinen Standorten e.V. (BaMS)

Zewdu Abro

Zewdu Abro

Adoption and Impact Assessment Economist

International Centre of Insect Physiology and Ecology (icipe)

Katrin Glatzel

Katrin Glatzel

Director for Global Strategy and Programs

AKADEMIYA2063

Debisi Araba

Debisi Araba

Managing Director

AKADEMIYA2063