Berliner Agrarministerkonferenz

Am letzten Konferenztag fand die weltweit größte informelle Agrarministerkonferenz statt. Sie war der politische Höhepunkt des GFFA. Über 61 Agrarministerinnen und -minister aus aller Welt tauschten sich zum jeweiligen GFFA-Thema aus und verabschiedeten ein gemeinsames politisches Kommuniqué. An der Konferenz nahmen zudem hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von 14 internationalen Organisationen wie FAO, IFAD, OECD, WTO und Weltbank teil.

Der politische Höhepunkt des GFFA: 60 Agrarministerinnen und -minister sowie Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen wie FAO, IFAD, OECD, WTO und Weltbank tauschen sich aus und verabschieden ein gemeinsames politisches Kommuniqué.

Bundesminister Alois Rainer eröffnete die Agrarministerkonferenz feierlich. Daran schloss sich eine Key Note an, die einen wichtigen Impuls zum GFFA-Thema „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.“ lieferte. Auch vom BMLEH eingeladene Junglandwirte aus aller Welt trugen zur Diskussion bei, indem sie ihre auf dem GFFA eigens erarbeitete Junglandwirteerklärung zur Zukunft der Landwirtschaft vorstellten.

Nach der Eröffnung und einem gemeinsamen Familienfoto teilten sich die Agrarministerinnen und -minister in vier Breakout Sessions auf, um dort die Unterthemen des GFFA vertieft zu diskutieren:

  • Wasser nachhaltig nutzen
  • Blaue Bioökonomie stärken
  • Nutzungskonkurrenzen konstruktiv lösen
  • Internationale Wasser Governance stärken

Im abschließenden Plenum bot sich allen Ministerinnen und Ministern sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Internationalen Organisationen die Möglichkeit, in einem Statement ihre Sicht auf das Thema Wasser in der Landwirtschaft darzulegen und Best Practices auszutauschen. Als Höhepunkt wurde im Plenum schließlich das Kommuniqué feierlich verabschiedet.

Übergabe des Kommuniqués

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Key Note 2026

I.E. Retno L.P. Marsudi

UN-Sondergesandte für Wasser / Außenministerin (a.D.) der Republik Indonesien

Frau Marsudi verfügt über eine herausragende diplomatische Erfahrung von nahezu vier Jahrzehnten. Sie war von 2014 bis Oktober 2024 Außenministerin der Republik Indonesien. In dieser Funktion verantwortete sie die Durchführung des 10. Weltwasserforums 2024 auf Bali, das mit einer im Konsens verabschiedeten Ministererklärung als Ergebnis des Forums abgeschlossen wurde.
Sie zeigte ein hohes Maß an Engagement, das sich in der Führungsrolle Indonesiens widerspiegelte, unter anderem als nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (2019–2020), als G20-Präsidentschaft (2022), als Vorsitz der ASEAN (2023) sowie in vielen weiteren internationalen Gremien und Organisationen.

Im Jahr 2021, während der COVID-19-Pandemie, wurde Frau Marsudi zur Ko-Vorsitzenden der COVAX Advance Market Commitment (AMC) Engagement Group ernannt. In dieser Rolle unterstützte sie die Beteiligung von 92 Ländern mit niedrigem und unterem mittlerem Einkommen an der COVAX-Initiative und setzte sich für einen gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen ein.
Zuvor war sie indonesische Botschafterin in den Niederlanden (2012–2014) sowie Botschafterin in Island und Norwegen (2005–2008).

Seit dem 1. November 2024 ist sie nach Abschluss ihres Regierungsdienstes Sondergesandte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Wasser.

Galerie - GFFA 2026

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