Science Slam

Science Slam

Der Science Slam Gewinner 2021 ist

Philipp Swoboda

Herzlichen Glückwunsch!

„Think Aloud! – GFFA Science Slam“

Donnerstag, 21. Januar 2021

Bei diesem Kurzvortrags-Wettbewerb wurden vier zehn-minütige Science Slam-Vorträge zum diesjährigen GFFA-Thema  „Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?“ vorgestellt.

Im Anschluss an die Slam-Vorträge entschied das internationale Publikum, an wen die GFFA Science Slam – Trophäe 2021 vergeben wurde. Nach der Siegerehrung hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer in sogenannten „Deep Dives“, separaten virtuellen Räumen, die Gelegenheit zum Austausch mit den Slammerinnen und Slammern.

Die Veranstaltung fand in englischer Sprache statt.

Aufzeichnung

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Science Slam Moderatorin

Insina Lüschen

Insina Lüschen ist freiberufliche Sängerin, Moderatorin und Schauspielerin und lebt in Hamburg.

Wenn Insina nicht gerade mit ihrer personalisierten CD „Gute Nacht Schlaflieder für dich“ kleine und große Menschen in den Schlaf singt, reist sie mit Konzertprogrammen durch die Lande.

Seit 12 Jahren ist sie die Organisatorische und Künstlerische Leitung der „Klassenreisen zur Musik“ der Stiftung Kinder brauchen Musik von Rolf und Monika Zuckowski und studiert mit 80 Kindern Minimusicals ein.

Der einzige plattdeutsche Beschwerdechor „Meckerkring“ unter ihrer Leitung und Regie ist mit unterschiedlichen Chorformaten unterwegs.

Sie moderiert Wissenschaftkommunikationsformate wie den Science Slam in Hamburg und Berlin oder unterschiedlichste Veranstaltungen und Events.

Mit Annie Heger zusammen ist sie „Die Deichgranaten“, die mit einem Musikkabarettistischen Programm touren und auf Youtube mit plattdeutschen Tutorials, sogenannten „Verklarials“ zu sehen sind.

Im kommenden Jahr feiert auch ihr Soloprogramm als Singer-Songwriterin „Alles jetzt“ Premiere.

Ihr erster Song erscheint im Januar 2021.

Webseite: www.insina.de

Science Slam Kandidatinnen und Kandidaten

Über das große Interesse am Think Aloud! GFFA Science Slam haben wir uns sehr gefreut und bedanken uns für die Bewerbungen aus aller Welt.  Aus der großen Anzahl an Interessierten wurden diese vier Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt:

Mariela Monteoliva

Der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Intensität von verschiedenen Umweltbelastungen und wirkt sich äußerst negativ auf die Nahrungsmittelproduktion aus. Wenn Niederschläge und Grundwasser knapp sind, müssen die Pflanzen ihre normale Funktionsweise ändern, um weiterhin Wasser aus dem Boden aufzunehmen, zu wachsen und die Nahrungsmittel zu erzeugen, die wir brauchen. Um einen Beitrag zur Erzeugung von mehr Nahrungsmitteln im Zuge des fortschreitenden Klimawandels zu leisten, untersuchen wir die Veränderungen, die Dürre bei der Funktionsweise und dem Stoffwechsel von Erdnusspflanzen auslöst. Ziel ist es, diese konkreten Reaktionen zu nutzen, um Erdnussgenotypen zu untersuchen und zu züchten, die eine höhere Toleranz gegenüber wasserarmen Perioden aufweisen und um letztlich eine neue Sorte mit hervorragender Fruchtqualität zu entwickeln und besser in der Lage zu sein, Nahrungsmittel unter den neuen Rahmenbedingungen in Folge des Klimawandels zu erzeugen.
Aus Argentinien – arbeitet in Oklahoma, USA

  • 2019 – 2021:
    Gastwissenschaftlerin an der Oklahoma University und Washington State University
  • 2018 bis heute:
    Forschungsassistentin am National Institute of Agricultural Technology (INTA – CONICET)
  • 2012:
    Promotion in Chemie, Universidad Nacional de Córdoba (UNC), Argentinien
  • 2009:
    DAAD-Stipendium, Leibniz-Institut (IPK), Gatersleben
  • 2006:
    Diplom in Biologie, abgeschlossen mit Auszeichnung (9,14 von 10 Punkten)
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Dr. Marwa Shumo

Der Corona-Lockdown behinderte die Erzeugung und die Verteilung von Agrar- und Ernährungsgütern weltweit. Infolgedessen stiegen entweder die Lebensmittelpreise oder Lebensmittel waren nicht mehr erhältlich. Damit sich ein solches Szenario in Zukunft nicht wiederholt, müssen wir lokale und gleichzeitig innovative Lösungen finden, die uns in die Lage versetzen, Lebensmittel in einer nie dagewesenen Weise und an neuen Orten zu erzeugen. Warum nicht eine aufgegebene Dachfläche oder eine leere Garage für den Anbau von winzigen und dennoch nährstoffreichen Insekten verwenden? Wir würden weniger Wasser und Energie verbrauchen und im Vergleich zu unseren traditionellen Rinderhaltungsbetrieben viel weniger THG ausstoßen.
Aus dem Oman – arbeitet in Berlin

  • Januar 2020 bis heute:
    Forschungs- und Entwicklungswissenschaftlerin
    Insect Technology Center, Hermetia Baruth GmbH/Katz Biotech AG, Berlin
  • 2020:
    Promotion in den Agrarwissenschaften: Insektenkunde & Biotechnologie –  3/1.00 (magna cum laude)
    Universität Bonn
  • 2020:
    Internationale Doktorwürde: Development Studies –
    Bonn International Graduate School in Development Research
    Universität Bonn
  • Mai 2017 – April 2019:
    EntoNURTI Promotionsstipendium des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über ZEF (Zentrum für Entwicklungsforschung) –
    Universität Bonn
  • 2012:
    Master of Science: Environmental Science
    Universität Köln, Deutschland
  • 2009:
    Bachelor of Science: Biotechnology
    Universität Nizwa, Oman
Hier können Sie ihren Blog lesen, ihr auf Twitter folgen oder sich mit ihr auf LinkedIn vernetzen.
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Daniel Korir

Auf die tierische Erzeugung stützt sich die Existenzgrundlage und Ernährungssicherheit von über 1,3 Milliarden am härtesten von Armut betroffenen Menschen in den Entwicklungsländern, doch gleichzeitig trägt sie erheblich zu den Treibhausgasbudgets der Entwicklungsländer bei. In Afrika südlich der Sahara spielt die Erzeugung von Wiederkäuern im Vergleich zu den gemäßigten Klimazonen eine untergeordnete Rolle, in erster Linie aufgrund der schlechten Qualität der Futtermittel, die während der Trockenzeit verfügbar sind, wodurch der wachsenden Bevölkerung wesentliche Nährstoffe in ihrer Ernährung vorenthalten werden.  Die Verbesserung der Qualität der vor Ort für die Tiere verfügbaren Futterressourcen  hat nicht nur das Potential, die Produktivität in der Tierhaltung zu verbessern, sondern auch, die THG-Emissionen zu reduzieren. Unser Projekt untersucht, wie verschiedene lokal verfügbare Futtermittelressourcen und Fütterungstechniken so optimal genutzt werden können, dass die Produktivität der tierischen Erzeugung verbessert und die Menge der erzeugten THG pro Produkteinheit gesenkt werden kann.  Für die vielversprechenden Ergebnisse wird unter Kleinerzeugern in Kenia geworben, und die bisherigen Reaktionen bezüglich der Umsetzung und Rückmeldung von den Landwirten waren ermutigend.
Aus Kenia  – arbeitet in Nairobi, Kenia

  • 2018 bis heute:
    Wissenschaftler am Internationalen Viehzuchtsforschungsinstitut (ILRI) in Nairobi, Kenia
    Promotion in den Agrarwissenschaften (Tierwissenschaften), Universität Melbourne, Australien
  • 2018 – 2021:
    Melbourne Forschungsstipendium
  • 2016:
    Master of Science in Viehzucht Produktionssystemen
  • 2014/2015:
    ILRI (International Livestock Research Institute) Stipendium für Masterthesis-Forschung
  • 2013:
    Bachelor in Tiermedizin, Universität Nairobi, Kenia
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Philipp Swoboda

Gesteinsmehle könnten zur Lösung von zwei zentralen globalen Herausforderungen beitragen – dem Klimawandel und der Bodendegeneration. Zahlreiche Steine enthalten verschiedene Elemente, die für das Pflanzenwachstum wichtig sind und als alternativer Dünger verwendet werden könnten, insbesondere in Entwicklungsländern in tropischen Regionen. Viele tropische Böden sind stark degradiert, und konventionelle Dünger sind häufig nicht geeignet, erschwinglich und verfügbar – Probleme, die sich während der Coronakrise noch verschärfen. Dagegen haben Studien mit kostengünstigen und lokal verfügbaren Gesteinsmehlen Steigerungen bei Erträgen und Bodengesundheit verzeichnet. Zudem wird bei der Verwitterung („Auflösung”) von Steinen auf natürliche Weise CO2 verbraucht und somit der Atmosphäre entzogen, was zum Klimaschutz beitragen könnte.
Aus Österreich – arbeitet in Bonn

  • Juni 2017 bis heute:
    Doktorand am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)/Agrarwissenschaftliche Fakultät Bonn
  • Auslandssemester in Utrecht (NL) und Stellenbosch (Südafrika)
  • 2013 – 2016:
    Master in Nachhaltiger Entwicklung mit Fokus auf Ernährungssystemen und nachhaltiger Landwirtschaft
  • 2008 – 2013:
    Bachelor in Umweltsystemwissenschaften in Graz
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Impressionen

Aus Deutschland kommend hat sich der Science Slam in den letzten Jahren in Europa und zunehmend auch weltweit zu einem beliebten Veranstaltungsformat in der Wissenschaftskommunikation entwickelt.

Unser GFFA Science Slam ist ein wissenschaftlicher Kurzvortrags-Wettbewerb, bei dem die Vortragenden innerhalb von zehn Minuten ihr Forschungsthema vorstellen. Dabei geht es vor allem um eine anschauliche Vermittlung wissenschaftlicher Konzepte an ein gemischtes, zwar fachlich interessiertes, jedoch überwiegend nicht wissenschaftlich ausgerichtetes Publikum. Im Zentrum steht dabei weniger der Wettbewerbsgedanke, als vielmehr die diskussionsanregende Kommunikation zu einem Fachthema sowie die Interaktion zwischen der/dem Vortragenden und dem Publikum.

Das internationale und kulturell gemischte Publikum des GFFA-Science Slam kommt erfahrungsgemäß aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft und ist an Agrar- und Ernährungsthemen interessiert. Im Anschluss an die vier Slam-Vorträge bewertet das Publikum diese in Form einer Online-Abstimmung. Bewertet werden sollen dabei neben den wissenschaftlichen Inhalten auch die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert der Vorträge.

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