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Fachpodium 6

Blick in die Zukunft: Widerstandsfähige Nahrungsmittelsysteme nach der Pandemie

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Agro-food, Trade and Markets Division, Trade and Agriculture Directorate

Zeit: Dienstag, 19. Januar 2021, 14:00 – 15:00 Uhr
Sprachen: Englisch, Deutsch

Podiumsgäste werden bald bekannt gegeben

 

Durch die Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen sind Nahrungsmittelsysteme unter unvorhergesehenen Druck geraten. Lieferketten wurden durch logistische und personelle Engpässe sowie die plötzliche Steigerung der Nachfrage auf Verbraucherseite unterbrochen. Durch öffentliche Gesundheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entstanden darüber hinaus Probleme mit der Lebensmittelversorgung schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen. Regierungen und privatwirtschaftliche Akteure ergriffen Maßnahmen zur Sicherung der Warenströme und zum Erhalt bestehender Märkte sowie zur Unterstützung von unter der Situation leidenden Erzeugern, Arbeitnehmern und Verbrauchern, um die negativen Auswirkungen auf die Branche abzufedern. Gleichwohl verschärft die Coronakrise die „dreifache Herausforderung“ vor der die Nahrungsmittelsysteme bereits stehen: Die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Lebensmitteln zu garantieren, die Existenzgrundlage von Millionen von Menschen, die entlang der Lebensmittelkette tätig sind, zu sichern und für ökologische Nachhaltigkeit zu sorgen.

Zur Bewältigung dieser dreifachen Herausforderung sind Verbesserungen der politischen Konzepte gefragt, die die Widerstandsfähigkeit der Ernährungssysteme stärken– nicht nur gegenüber der Covid-19-Pandemie, sondern auch angesichts des Klimawandels und anderer Risiken. Insbesondere sind Regierungen gefordert, ihr Krisenmanagement mit Maßnahmen zu ergänzen, die auf langfristigere Ziele ausgelegt sind, während kurzfristige Hilfsmaßnahmen, die eine künftige Resilienz beeinträchtigen könnten, zurückgeschraubt werden.

Wie das zu erreichen ist, wird in diesem Podium diskutiert. Dabei geht es darum, wie Erkenntnisse aus dem Privatsektor, der Wissenschaft, von NGOs und Regierungen während und nach der Covid-19-Pandemie zu diesem Zwecke gebündelt werden können. Wie kann das Risikomanagement verbessert werden? Welche Investitionen sind notwendig? Wie sollte sich der landwirtschaftliche Sektor auf langfristige Risiken vorbereiten? Und welche politischen Konzepte stehen einem guten Risikomanagement im Weg?

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