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Fachpodium 2

COVID-19-Pandemie: Erkenntnisse für eine stärkere Resilienz entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten

Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF) 

Zeit: Montag, 18. Januar 2021, 15:30 – 16:30 Uhr
Sprachen: Englisch, Deutsch

Podiumsgäste werden bald bekannt gegeben

 

Zwar hat die Covid-19-Pandemie erhebliche Auswirkungen auf die ganze Welt gehabt, doch die Existenzgrundlage von Kleinbauern in Entwicklungsländern ist besonders schwer betroffen. Die Krise trifft die Kleinbauern beispielsweise auf finanzieller, markttechnischer, sozialer, menschlicher und informationstechnologischer Ebene. Die vielschichtigen Folgen der Pandemie haben zudem die Klimabelastung verschärft, was sich wiederum auf die natürlichen Ressourcen auswirkt. Ferner hat die Pandemie die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Sicherheit sowie die Nahrungs- und Ernährungssicherheit verstärkt. Darüber hinaus ist es zu Konsequenzen gekommen, die nicht auf die Pandemie selbst, sondern auf die getroffenen politischen Maßnahmen zurückzuführen sind: Eindämmende Maßnahmen, wie Lockdowns in den entsprechenden Märkten, haben internationale Wertschöpfungsketten bis in die Lieferländer beeinträchtigt. Grenzschließungen haben zu Schwierigkeiten im Handel und bei Warenlieferungen geführt.

In diesem Podium sollen die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Ernährungssicherheit in der Landwirtschaft diskutiert werden. Welche Schlüsse können aus den unterschiedlichen politischen Ansätzen sowie den Herangehensweisen in verschiedenen Ländern zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gezogen werden? Wie kann die Widerstandsfähigkeit von Wertschöpfungsketten im Kontext von internationalem Handel und lokaler Produktion gestärkt werden? Welche Lehren können aus den Erfahrungen mit anderen Pandemien wie Ebola gezogen werden? In diesem Podium sollen Erfahrungen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten vorgestellt und diskutiert werden, darunter aus Lateinamerika, Australien, Westafrika und der EU. So sollen mögliche Wege für die Bewältigung von Pandemien in der Zukunft sowie Möglichkeiten für die Stärkung der Ernährungssicherheit in Krisenzeiten identifiziert werden.

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