Ein gerechter Übergang zu einer Welt ohne Nettobodenverlust: Landnutzungsrechte für die Sanierung der Böden

 

 

TMG Research ThinkTank for Sustainability

Mitveranstalter:
Ministerium für Umwelt und Forstwirtschaft, Republik Kenia
Ministerium für Planung und Entwicklung, Republik Benin
Ministerium für natürliche Ressourcen, Energie und Bergbau, Republik Malawi
Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Republik Madagaskar

Zeit: Freitag, 28. Januar 2022, 08:00 – 09:00 Uhr, anschließender Deep Dive 09:00 – 09:30 Uhr

Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch

Zusammenfassung:
Bei diesem Fachpodium soll das Potenzial des beim UNCCD COP14/26 gefassten Beschlusses zu Landnutzung, eine Welt ohne Nettoverlust an gesunden Böden und die Sanierung der Böden im nationalen Kontext zu erreichen, erörtert werden. Die Diskussion über die Dringlichkeit einer stärkeren Berücksichtigung von Landnutzungsfragen bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Wiederherstellung der Böden und für eine Welt, in der die Landverödung neutralisiert wird, wird gemeinsam vom Ministerium für Umwelt und Forstwirtschaft (Kenia), dem Ministerium für natürliche Ressourcen und Energie (Malawi), dem Ministerium für Planung und Development (Benin), dem Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Madagaskar) und TMG Research ausgerichtet. Anhand von Länderstudien wird der Zusammenhang zwischen Landbesitz und der Frage, wie sich Landnutzungsrechte letztlich auf die Erreichung der Bodensanierungsziele auswirken, aufgezeigt. Die Studien wurden im Kontext einer vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen TMG Research und Partnerorganisationen in den vier Ländern erstellt, um den beim UNCCD COP14/26 gefassten Beschluss zu unterstützen. Die Ausrichter dieses Fachpodiums werden gemeinsam betonen, dass die Sicherung der Eigentums-, Besitz- und Nutzungsrechte von entscheidender Bedeutung für einen gerechter Übergang zu einer Welt ohne Nettobodenverlust und Bodensanierung ist.

 

Responsible Land Governance in LDN Programmes in Benin

Responsible Land Governance in Kenya

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Moderator

Alexander Müller ist ehemaliger stellvertretender Generaldirektor der FAO (2006-2013) und Staatssekretär für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Deutschland (2001-2005).

Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in der globalen Nachhaltigkeitsgovernance, unter anderem als Vorsitzender des Ständigen Ausschusses für Ernährung der Vereinten Nationen, Mitglied der UN Environment Management Group, sowie Leiter der Initiative „Freiwillige Leitlinien für die verantwortungsvolle Regulierung von Land“ und des TEEBAgriFood-Projekts.

 

Podiumsgäste

Michael Krake is Director for Sustainable supply chains, food and rural development at the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). Since 2002, Mr Krake has held various positions in the German Federal Government. Before his current post, he headed the Directorate for Private sector, trade, employment and digital technologies, also at the BMZ.

From 2007 to 2012, Mr Krake lived and worked in East Africa. In Kenya, he was regional co-ordinator of the BMZ’s programme for drought resilience in the Horn of Africa and, at the German embassy in Uganda, he was head of development corporation.

Before joining the BMZ, Michael Krake was a management consultant with McKinsey & Company. He attended university in Bonn, Germany, and in New York, U.S.A., and is a graduate economist.

Als Direktorin der Abteilung „Aufforstung, Landschaftspflege und Waldbewirtschaftung“ liegt Razafindrahantas Schwerpunkt auf nachhaltiger Landbewirtschaftung, dem Schutz von Böden und Wassereinzugsgebieten, und der Entwicklung von Bewirtschaftungsplänen für Landschaften und Wälder. Sie ist außerdem in den Bereichen Aufforstung, Brandschutz und politische Bildung tätig.

Razafindrahanta vertritt Madagaskar als Kontaktperson im Rahmen der Global Soil Partnership zum Thema Maßnahmen für Böden. Sie ist Leiterin einer Initiative für nachhaltige Landbewirtschaftung sowie eines Projekts für grüne Jahrhunderte im Süden Madagaskars.

In ihrer Rolle als Kontaktperson zu Aufforstung bei Imperial Brands Madagascar gehört die Anlage botanischer Gärten in fünf Regionen Madagaskars zu ihren Verantwortungsbereichen. Sie ist außerdem die Verbindungsstelle zwischen der Privatwirtschaft und dem Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung zur Umsetzung der Aufforstungsmaßnahmen.

Lucy Wambui Ng’ang’a ist die leitende Expertin, die für die Konzeption von Kenias Aktionsrahmen für klimagerechte Landwirtschaft von 2018 bis 2027 verantwortlich ist. Dabei handelt es sich um ein Werkzeug, mit dem Kenia die im Oktober 2018 ins Leben gerufene Strategie für klimagerechte Landwirtschaft umsetzt.

Als Kontaktperson und Koordinatorin unterstützte Ng’ang’a die Integration des Agrarsektors in den Nationalen Anpassungsplan, eine von UNDP/FAO von 2016 bis 2018 geförderte Initiative.

Darüber hinaus leitete Ng’ang’a die kenianische Delegation bei der 14. Sitzung der Konferenz der Vertragsparteien (COP 14) des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) in Neu-Delhi in Indien in 2019. Sie war außerdem für die Koordinierung des kenianischen Länderpositionspapiers für die 24. Sitzung des Nebenorgans für wissenschaftliche, technische und technologische Beratung und die 3. Sitzung des Nebenorgans für die Durchführung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt in 2021 verantwortlich.

Alastaire Sèna Alinsato hatte im Ministerium für Planung und Entwicklung (Benin) unterschiedliche Schlüsselpositionen inne; beispielsweise war er als Leiter der Abteilung „Koordinierung und Begleitung politischer Maßnahmen für die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele und der Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (2013-2016) verantwortlich.

Beim Ministerium der Präsidentschaft der Republik Benin war Alinsato als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Vorsitzenden des Rats für Wirtschaftsanalyse sowie später als Leiter der Abteilung „Koordinierung und Begleitung politischer Maßnahmen für die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele und der Nachhaltigen Entwicklungsziele“ tätig.

Er war darüber hinaus Sonderberater der hochrangigen Gruppe des UN-Generalsekretärs zur Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 (2012-2013). Als leitender Redakteur reichte er Benins freiwilligen nationalen Beitrag für das hochrangige politische Forum über die Nachhaltigen Entwicklungsziele in 2017 und 2018 ein.

Als stellvertretender Leiter „Forsten“ (Gebietsleiter für das östliche Gebiet) ist Teddie Kamoto für unterschiedliche Bereiche zuständig, beispielsweise die Stärkung der Rolle von Gemeinschaften bei Umweltschutzmaßnahmen, die Bestandsaufnahme von forstwirtschaftlichen Ressourcen, und die Förderung der Anpflanzung von Bäumen und der Wiedernutzbarmachung geschädigter Gebiete. Er ist außerdem die Anlaufstelle für das Programm zur Erneuerung von Wäldern und Landschaften in Malawi.

Als Kontaktperson für das REDD+-Programm in Malawi (2017 bis heute) ist er dafür verantwortlich, die REDD+-Strategie zu entwickeln, die REDD+-Maßnahmen zu koordinieren, und das REDD+-Programm in Malawi zu verwalten,

Im Rahmen seiner Funktion als UNCCD-Kontaktstelle koordiniert Teddie Kamoto UNCCD-Aktivitäten in Malawi, erstattet dem UNCCD-Sekretariat Bericht, und entwickelt Projektvorschläge für die Erreichung des Ziels einer Welt ohne Nettoverlust an gesunden Böden.

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