Internationale
Grüne Woche 2012

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Programm des GFFA 2012

Programmheft deutsch

 

Dokumente des GFFA 2012

Abschlusskommuniqué des Berliner Agrarministergipfels 2012

Teilnehmer des Berliner Agrarministergipfels 2012

Teilnehmer des GFFA 2012

 


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Welternährung

 


Vorwort der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Ilse Aigner,
Bundesministerin für
Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Weltbevölkerung wächst und mit ihr der Bedarf an hochwertigen Lebensmitteln. 2050 – so Schätzungen - müssen neun Milliarden Menschen ernährt werden. Dabei leiden heute schon nach Bewertungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen knapp eine Milliarde  Menschen an Hunger. Wir stehen also vor einer riesigen Herausforderung!

Ich freue mich daher, dass auch in diesem Jahr auf dem vierten Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) Regierungsvertreter aus aller Welt, Wirtschaftsexperten, Forscher und Fachleute aus der Entwicklungsarbeit zusammenkommen, um einen Impuls für die internationale Agrar- und Ernährungspolitik zu setzen. Nachdem bei den letzten Veranstaltungen des GFFA die Themen Landwirtschaft und Klimawandel sowie Handel und Sicherung der Welternährung im Mittelpunkt standen, ist „Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum – Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen“ Kernthema der diesjährigen Konferenz. Es ist unser aller Anspruch, dass Landwirtschaft Nahrung erzeugen muss, die für alle reicht. Wie wir diesen Anspruch umsetzen, wie sich Landwirtschaft den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichten kann, ohne ihren Sicherstellungsauftrag aus den Augen zu verlieren, das werden Experten gemeinsam mit einem fachkundigen Publikum in mehr als 20 Fachpodien diskutieren.


Ein Aspekt, der in meinen Augen bislang zu wenig behandelt wurde, wird auf dem diesjährigen Forum detailliert betrachtet: die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft. Gerade in den Entwicklungsländern sind über 60 Prozent der in der Landwirtschaft Tätigen Frauen. Frauen haben aber oft keinen oder nur sehr schlechten Zugang zu den Ressourcen – sowohl auf rechtlicher als auch auf tatsächlicher Ebene.


Durch den offenen Diskurs und die vielfältigen Veranstaltungsformen können wir auf dem  GFFA den Weg für eine vorausschauende Agrarpolitik ebnen, die nicht nur im nationalen Rahmen denkt, sondern Verantwortung für die globalen Zusammenhänge übernimmt. Deshalb ist es meine feste Absicht, mit meinen internationalen Kolleginnen und Kollegen beim Agrarministerpodium und beim vierten Agrarministergipfel eine Verständigung zu erzielen, die einen Beitrag zur kommenden Konferenz der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung (Rio+20) leisten wird.


Ich lade Sie alle herzlich ein, an einem Erfolg des GFFA mitzuwirken und freue mich auf Ihre Beiträge.



Ihre



Ilse Aigner
Bundesministerin für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz


 

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